„Landgewinn“ startet im Kreis Steinburg: Teilnehmende gesucht!

Mentoring-Programm der AWO bringt Migrant*innen, Geflüchtete und Kommunalpolitiker*innen für mehrere Wochen zusammen

Itzehoe. Partizipation und Teilhabegerechtigkeit sind die Grundlage für eine gesunde und funktionierende Demokratie. Um auch Migranten*innen und Geflüchteten die Möglichkeit zu geben, am politischen System in Schleswig-Holstein teilzuhaben, rief die AWO Schleswig-Holstein ein politisches Mentoring-Programm im Rahmen des Partizipationsprojekts „Landgewinn“ ins Leben.

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160 Gäste feiern 100-jähriges Jubiläum der AWO

Frauen stehen beim dritten Marie-Juchacz-Empfang in Neumünster im Mittelpunkt 

Neumünster. Als Gründerin der AWO, Pionierin für Frauenrechte, Sozialreformerin und Mitglied der Weimarer Nationalversammlung trat Marie Juchacz als erste Frau in einem deutschen Parlament ans Rednerpult. Sie verwirklichte die Idee der „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ und gründete die AWO im Jahr 1919. Zu Ehren der AWO Gründerin und zum 100-jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt richtet die AWO Schleswig-Holstein heute, an Juchacz’ 140. Geburtstag, zum dritten Mal den Marie-Juchacz-Empfang im Alten Stahlwerk in Neumünster aus.

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Großdemo – „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ am 19. Mai in sieben Städten Deutschlands

Berlin, 14. März 2019. Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen. Die Europawahl am 26. Mai 2019 sei eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn Nationalisten und Rechtsextreme hofften darauf, mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Alle seien gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern, so das Bündnis.

Die AWO unterstützt  das Bündnis. In diesem Sinne betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit der Teilnahme an den Demos tritt die AWO für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa ein, in dem Nationalismus und Rassismus keinen Platz hat. Wir brauchen ein sozialeres Europa, das die Menschenrechte aller Menschen verteidigt und niemanden zurück lässt. Darauf möchten wir mit der Demo aufmerksam machen und die Menschen zum wählen bewegen.“

Die Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Köln, München und Stuttgart werben deshalb für eine hohe Wahlbeteiligung demokratisch gesinnter Bürgerinnen und Bürger. Zeitgleich werden in mehreren europäischen Ländern Demonstrationen zum selben Thema stattfinden. Mit Demonstrationen und begleitender Kampagnen-Arbeit macht sich das Bündnis dafür stark, am 26. Mai bei der Europawahl wählen zu gehen. Dieses Mal geht es um alles: Dem Nationalismus und Rassismus entgegenzutreten – für ein demokratisches, friedliches, solidarisches und nachhaltiges Europa!

Weitere Informationen unter: https://www.ein-europa-fuer-alle.de/

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Berlin, 11. März 2019. Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 11. März bis 24. März 2019 gegen Rassismus. „Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Menschen und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Für die Menschen, Erwachsene und Kinder, denen Rassismus entgegenschlägt, ist Rassismus eine massive existenzielle Bedrohung und erweckt Angst und Schrecken. Dem muss unsere gesamte Gesellschaft entgegentreten. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Verbände und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen,  mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen.

Der AWO Bundesverband veranstaltet am 21. März in Berlin das Diskussionsforum „Der NSU und die deutsche Gesellschaft“. Unter Beteiligung von hochkarätigen Gästen wird es darum gehen, was die Taten des NSU über die deutsche Gesellschaft aussagen und wie der Zustand von Institutionen, die der Verteidigung der Demokratie dienen sollen, im Licht der Ermittlungen und der Berichterstattung einzuschätzen ist. Dazu führt es zeitgeschichtliche und medienwissenschaftliche, politische und juristische Perspektiven zusammen.

Für die AWO ist es seit ihrem Bestehen ein Anliegen, sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen und ihnen durch ein engagiertes sozialpolitisches Handeln vor Ort Teilhabe zu ermöglichen. In den letzten Jahren finden fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen insbesondere in den  sozialen Netzwerken immer mehr ihren Weg in die Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es nach Ansicht der AWO, in den sozialen Netzwerken gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit Position zu beziehen. Wie bereits in den vergangenen Jahren ruft die AWO dazu auf, vom 11. – 24. März 2019 Selfies (via Bild oder Video) zu posten #awogegenrassismus. Weitere Informationen sind online hier zu finden.