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Laternenumzug sehr gut besucht

Nach einer „Corona-Pause“ im letzten Jahr war der Ansturm auf unseren Laternenumzug in diesem Jahr riesig. Alle haben sich gefreut, dass wir wieder mit einem Spielmannszug durch Kopperpahl laufen konnten.

Wie auch in den vergangenen Jahren gab es in Kronshagen wieder drei Umzüge, die von der AWO, DRK und Freiwilliger Feuerwehr organisiert wurden. Für die Absicherung unseres Zuges hat wieder die Feuerwehr mit ihren großen roten Fahrzeugen und den Fackelträger_innen gesorgt. Dafür vielen Dank!

Laternenumzug

In diesem Jahr 2021 wollen wir wieder unseren Laternenumzug durchführen. Wir starten um 18.00 Uhr am Freitag, 5. November

Wir starten vom Parkplatz Tegelkuhle und laufen wieder über den Siedlerkamp, Möllerstraße, Ruhbergstraße, Kopperpahler Allee, Bertha-von-Suttner-Straße, Albert-Schweitzer-Straße Richtung Spielplatz Fußsteigkoppel

Kindergrundsicherung muss zentrale Aufgabe einer nächsten Bundesregierung werden

Berlin, 14.09.2021. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG hält die Bekämpfung der Kinderarmut mit einer Kindergrundsicherung für die zentrale Aufgabe einer nächsten Bundesregierung. Jede Partei, die regieren will, muss ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut haben. Eine Mehrheit der Bevölkerung ist dafür: 76 Prozent sprechen sich laut aktuellen Forsa-Zahlen für eine Kindergrundsicherung aus. Das Bündnis setzt sich mit aktuell 17 Bündnismitgliedern und 12 wissenschaftlichen Unterstützer*innen für eine Kindergrundsicherung ein.

Jedes fünfte Kind lebt in Deutschland in Armut, das sind knapp drei Millionen Kinder. Nur ein umfassendes Reformkonzept wie die Kindergrundsicherung kann die Kinderarmut substanziell vermindern. 

„Es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen Kinderarmut. Die Unterstützung ist so groß wie noch nie, der politische Auftrag ist klar: Die Politik darf nicht länger zögern und zusehen, wie jedes fünfte Kind hierzulande in Armut aufwächst. Wir fordern entschlossenes Handeln! Eine konzeptionell vollständig durchdachte Kindergrundsicherung gehört in den nächsten Koalitionsvertrag und muss ein zentrales sozialpolitisches Projekt der nächsten Bundesregierung werden“, fordert Prof. Jens M. Schubert, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt und Sprecher des Bündnisses Kindergrundsicherung.

„Seit Jahren ist die Kinderarmut anhaltend hoch. Da gibt es kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Jede Partei, die der zukünftigen Bundesregierung angehören will, muss dieses Thema auf ihrer Agenda und ein Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut in ihrem Programm haben. Niemand darf sich mehr wegducken, denn Kinderarmut geht uns alle an“, sagt Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes und Koordinator des Bündnisses.

Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 76 Prozent der Bevölkerung für eine Kindergrundsicherung aus. Die Zustimmung ist über Parteigrenzen hinweg hoch. Auch das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG wächst, die Diakonie Deutschland ist als 17. Mitglied im Bündnis dabei.

„Die Zustimmung der Menschen ist groß. Die Kindergrundsicherung muss endlich und schnell kommen. Darum müssen wir mit einer Stimme sprechen, gemeinsam auf allen Ebenen. Das Bündnis Kindergrundsicherung ist ein entscheidender Akteur für die wirksame Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland. Wir setzen uns mit aller Kraft gemeinsam für eine sozial gerechte Existenzsicherung von Kindern ein: eine echte Kindergrundsicherung, die alle Leistungen bündelt, ohne komplizierte Antragswege und umso höher ist, je weniger Geld einer Familie zur Verfügung steht“, so Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen zum Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG sowie unser Konzept finden Sie aufwww.kinderarmut-hat-folgen.de.

Maskenpflicht: AWO fordert kostenlose Masken für Bedürftige

20.01.2020. Gestern haben Bund und Länder unter anderem die Maskenpflicht verschärft. Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt den Schritt. Allerdings müsse die Maßnahme sozial gerecht gestaltet und niedrigschwelliger Zugang für besonders vulnerable Menschen garantiert werden. Armut dürfe für die Betroffenen nicht zu weiteren Abstrichen beim Gesundheitsschutz sowie beim Zugang zu wichtigen Versorgungsstrukturen führen.

„In der Grundsicherung stehen umgerechnet 17,02 Euro für den Bereich der Gesundheitspflege zur Verfügung. Das ist nicht mal ein Euro pro Tag, und davon müssen die Betroffenen auch andere für ihre Gesundheit notwendigen Ausgaben finanzieren. Wie viele Masken können sie sich da leisten, zumal nach der Verordnung die Preise sicher steigen werden?“, kritisiert Jens M. Schubert, Bundesvorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, „Deshalb muss es für sie schnell mindestens kostenlose Masken geben. Die Grundsicherung war schon vor den pandemiebedingten Mehrkosten viel zu gering. Jetzt zeigt sich: Sie ist im wahrsten Sinne lebensbedrohlich knapp bemessen. Das muss sich ändern, und zwar dauerhaft.“

Der Verband fordert Unterstützung aber auch für Menschen, die nicht auf Grundsicherung angewiesen, aber dennoch von Armut betroffen sind. Dazu zählten z.B. Beziehende anderer Sozialleistungen. Es sei erwiesen, dass von Armut betroffene Menschen während der Pandemie einem höheren Risiko ausgesetzt seien. „Wer benutzt denn die öffentlichen Verkehrsmittel? Es sind vielfach Menschen in gering bezahlten Berufen, ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. Viele können sich nicht im Homeoffice schützen oder mal eben Masken auf Vorrat kaufen“, so Schubert. Er fordert: „Damit diese Menschen die Möglichkeit zur Anschaffung von medizinischen Masken haben, sollte eine sinnvolle Übergangsfrist geschaffen werden – auch um Engpässe zu vermeiden. Es muss verhindert werden, dass durch die Maskenpflicht soziale und gesundheitliche Benachteiligungen entstehen. Der Zugang zu Schutz darf nicht vom eigenen Portemonnaie abhängen.“

Moria: SOFORTIGES HANDELN – bevor es zu spät ist!

Berlin, den 09.09.2020. Das völlig überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist in der Nacht zum 09.09.2020 fast komplett abgebrannt. Angesichts dieser Katastrophe und der dort sich schon seit Monaten zuspitzenden Situation fordert der AWO Bundesverband ein sofortiges Handeln.

Das Flüchtlingslager Moria ist seit Jahren überfüllt. Bei einer Kapazität von 2800 Plätzen leben dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums rund 12.600 Flüchtlinge. Die desolaten Wohnbedingungen und die mangelnde Hygiene machen Vorkehrungen für das Einhalten von Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung einer Infektion an Covid-19 unmöglich. 

Immer wieder gab es Proteste gegen die Zustände im Camp. Diese sind erneut entstanden, nachdem das gesamte Lager unter Quarantäne gestellt wurde. Brigitte Döcker vom AWO Bundesverband: „Die Menschen dort fürchten um ihr Leben und brauchen dringend Hilfe. Doch die europäischen Staaten ignorieren die dramatische Lage und reagieren nicht auf diese Hilferufe der Schutzsuchenden und nicht auf die Appelle der Menschenrechtsorganisationen“.

Schon im Mai forderte der AWO Bundesverband[1] eine grundsätzliche Auflösung des Lagers Moria und anderer Hotspots sowie die flächendeckende, menschenwürdige Unterbringung derFlüchtlinge. Brigitte Döcker: „Die gestrige Katastrophe zeigt erneut, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Es braucht daher eine rasche Verteilung der Flüchtlinge auf die Mitgliedstaaten der EU unter Berücksichtigung aller notwendigen Maßnahmen zur Gesundheitsprävention. Die Interessen und Bedürfnisse der Geflüchteten und die Situation in den EU-Aufnahmeländern müssen dabei berücksichtigt werden und die geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards erhalten bleiben[2].

Brigitte Döcker: „Die EU muss nun endlich ihre Verantwortung wahrnehmen, damit solche Hotspots ein Ende finden und nicht wieder ein neues Moria entsteht.“

Humanitäre Werte enden nicht an den Grenzen Europas. AWO fordert: Rettet das Recht auf Asyl!

Berlin, den 05.03.2020. Die AWO verurteilt die Gewalt gegen die Schutzsuchenden an der griechisch-türkischen Grenze und lehnt den Versuch Griechenlands, das Recht auf Asyl aufzuheben und Schutzsuchende zurückzuweisen, auf das Schärfste ab. Deutschland muss mithelfen, eine Lösung zu finden, damit die Menschenrechte in griechischen Lagern und an den europäischen Außengrenzen nicht weiter missachtet und verletzt werden.

Grenzen zu überqueren, um Schutz zu finden, ist nicht illegal. Die Weltöffentlichkeit erlebt gegenwärtig eine humanitäre Katastrophe an der griechisch-türkischen Grenze und das unerträgliche Versagen aller politischen Regelungen zum menschenrechtlich fundierten Recht auf Asyl. Die AWO fordert daher umgehend die Rückkehr zu einem humanen Umgang mit geflüchteten Menschen, entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) und den internationalen Menschenrechten, sowie eine Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes: „Das europäische Bündnis darf sich nicht länger abschotten. Europa wurde auf der Basis gemeinsamer Werte erschaffen. Diese Werte dürfen nicht an den europäischen Grenzen ihre Gültigkeit verlieren, diese Werte dürfen nicht leere Verlautbarungen bleiben. Wie stark sie sind, zeigt sich daran, ob ihnen Taten folgen. An den europäischen Grenzen und in Lagern werden Menschen in unwürdige Lebensumstände gezwungen. Das können wir nicht einfach hinnehmen. Es braucht endlich eine solidarische Lösung – die Geflüchteten müssen von allen europäischen Staaten aufgenommen werden.“

Hintergrund/Rechtliche Situation:

Flüchtlinge aus der Türkei müssen in der Europäischen Union aufgenommen werden. Die Türkei ist kein sicherer Drittstaat, war es auch vor dem 16. März 2016 nicht. (Aus Art. 33 Abs. 1 GFK, Art. 21 RL 2011/95/EU und Art. 38 RL 2013/32/EU und aus Art. 3 in Verb. mit Art. 13 EMRK ergibt sich ein nicht hinterfragbarer Anspruch darauf, dass ihr Schutzbegehren in der EU geprüft und hierüber nach den festgelegten EU-Regelungen entschieden wird.)

Wiehnacht an de Waterkant

Die Golden Oldies

laden ein zu einem weihnachtlichen Konzert

am Dienstag, 03. Dez. 2019 um 17.00 Uhr

in Hotel „Stadt Hamburg“ in Gettorf

Erstmals gibt der Chor, unter der Leitung von Hermann Neuber, sein Weihnachtskonzert nicht wie in den letzten Jahren in der Gettorfer Mühle, sondern im Hotel Stadt Hamburg und das bei freiem Eintritt! 

Die Golden Oldies  träumen mit Ihnen von seemännischer Weihnacht, bringen Klassiker wie White Christmas, Rudi mit der roten Nase, Sie hören. 

Das anspruchsvolle Liveprogramm beschließen die Golden Oldies mit Weihnacht und Norddeich Radio.

Es würde uns freuen, Sie in diesem Jahr auch wieder als Gäste begrüßen zu dürfen.