Laternenumzug

Wir wollen auch in diesem Jahr wieder unseren gemeinsamen Laternenumzug durchführen.

Wir starten um 18.00 Uhr am Freitag, 4. November

Wir starten vom Parkplatz Tegelkuhle und laufen wieder über den Siedlerkamp, Möllerstraße, Ruhbergstraße, Kopperpahler Allee, Bertha-von-Suttner-Straße, Albert-Schweitzer-Straße Richtung Spielplatz Fußsteigkoppel

Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus startet

Verbände aus Schleswig-Holstein organisieren vom 24. Juni bis zum 1. Juli unterschiedliche Aktionen im Land im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche

 Rassismus ist für viele Menschen in Deutschland Alltag. Seit Jahren sind Muslim*innen und muslimisch gelesene Menschen Zielscheibe von Hass, Diskriminierung und Übergriffen. Um für dieses Problem zu sensibilisieren, darüber zu informieren und den Austausch zu fördern, haben sich mehrere Verbände aus Schleswig-Holstein im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus zusammengetan. Hierbei geben Workshops, Gesprächsrunden, ein interaktives Speed-Dating zum Thema und eine autobiografische Lesung einen vertiefenden Einblick in die alltäglichen Erfahrungen von Muslim*innen und als solche gelesenen Menschen in Deutschland. Den Vertreter*innen des Facharbeitskreises gegen antimuslimischen Rassismus Schleswig-Holstein geht es hierbei darum, Antworten zu geben auf Fragen wie: Was ist antimuslimischer Rassismus? Was erzählen Menschen, die tagtäglich Rassismus erfahren? Und was können wir alle gemeinsam dagegen tun?

Dr. Cebel Kücükkaraca, Vorstandsvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. betont die Bedeutung, dass die bundesweite Aktionswoche dieses Jahr auch im nördlichsten Bundesland sichtbar macht, was für viele Menschen in Deutschland Alltag ist. „Antimuslimischer Rassismus ist ein Phänomen, das wir nur gesamtgesellschaftlich angehen können. Denn er äußert sich nicht nur in physischer Gewalt, sondern genauso in abfälligen Äußerungen oder Ausgrenzung. Wir müssen Betroffenen zuhören, Begegnung fördern und aufeinander zugehen. Genau das möchten wir mit der Veranstaltungsreihe im Rahmen der Aktionswoche auch in Schleswig-Holstein anstoßen.“

Auch die Regionalen Beratungsteams gegen Rassismus der AWO Schleswig-Holstein bieten im Rahmen der Aktionswoche Veranstaltungen an. Hierzu sagt der Vorstandsvorsitzende der AWO Schleswig-Holstein, Michael Selck: „Das Problem des antimuslimischen Rassismus muss dringend auf die Agenda. Wir müssen hierfür ein Bewusstsein schaffen, uns gemeinsam klar und deutlich dagegenstellen und für ein tolerantes und diskriminierungsfreies Zusammenleben einstehen. Wir freuen uns daher, als AWO Schleswig-Holstein Teil der Aktionswoche zu sein.“

Initiatorin des Facharbeitskreises ist die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Seine Mitglieder sind Expert*innen, Organisationen und Einzelpersonen aus dem Themenfeld. Der Facharbeitskreis ist Austauschplattform sowie Fachgremium beim Landesdemokratiezentrum SH, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Themenfeld sichtbarer zu machen und antimuslimischem Rassismus entgegenzuwirken.

Das gesamte Programm für Schleswig-Holstein finden Sie im Anhang. Über Ihre Teilnahme und Berichterstattung freuen wir uns! Weitere Informationen zur bundesweiten Aktionswoche unter: www.allianzgegenhass.de.

Kontakt bei Rückfragen:

Torsten Nagel,                                               

torsten.nagel@rbt-sh.de

Tel. 0160 8429107   

Julia Beitner

raum3@tgsh.de

Tel. 0157 50646896

AWO Kronshagen trauert um Traute Roscher

Unsere langjährige Vorsitzende Traute Roscher ist im Alter von 90 Jahren am 7. April in Lahr bei ihrer Tochter verstorben.

Traute Roscher hat unseren Ortsverein über viele Jahre maßgeblich geprägt. Mit dem Kinderturnen haben schon die Kleinsten sie kennengelernt. Ein anderes Standbein war die Schularbeitenhilfe an der Brüder-Grimm-Schule. Als Leiterin der Kronshagener Strandfahrten nach Falckenstein hat Traute den Schulkindern schöne und erlebnisreiche Ferienwochen ermöglicht.

Wir verdanken ihr auch die Kita der AWO im Hühnerland. Sie hat sich mit großem Engagement für die Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt in dieser Kita eingesetzt. Ihr Herz für Kinder und Familien hat auch ihren Einsatz für die Spieliothek in der Kopperpahler Alle 54 geprägt, die sie viele Jahre geleitet hat. Mit der Kinderkleider- und Spielzeugbörse (KKSB) der AsF im Bürgerhaus hat Traute vielen jungen Familien ganz pragmatisch helfen können.

Traute Roscher hat sich aber nicht nur in ihrer AWO eingebracht. Sie hat sich gesellschaftspolitisch in der AsF und der SPD auf allen Ebenen insbesondere für die Sache der Frauen und eine moderne Familienpolitik eingesetzt.  Im Marie-Schlei-Verein, der sich um solidarische Hilfe für Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika bemüht, war sie sehr aktiv und hat mit dazu beigetragen, Frauen in diesen Ländern Wege aus Armut und Unterdrückung aufzuzeigen.

Wir danken Traute Roscher für ihre kreative und inspirierende Arbeit in Kronshagen. 

Nachruf der Kronshagener SPD

AWO SH fordert Vorbereitung zur Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine

Hilfe muss schnell und unbürokratisch erfolgen!

Kiel. Nach dem Angriff durch Russland auf das ukrainische Staatsgebiet spitzt sich die Lage vor Ort immer weiter zu. Schon jetzt bereiten sich Menschen auf eine Flucht vor und begeben sich auf den Weg in Richtung Westen. Die AWO Schleswig-Holstein fordert eine entsprechende Vorbereitung durch die Bundes- und Landesregierungen auf diese Situation und eine Zusicherung ihrer Unterstützung. „Die Hilfe für die Betroffenen muss schnell und unbürokratisch erfolgen. Wir haben bereits 2015 gezeigt, dass der Großteil der Schleswig-Holsteiner durch ein großes freiwilliges Engagement den Menschen in Not helfen und spontane Unterstützungen organisieren. Wir haben immer betont, dass wir ein sicherer Hafen sind. Jetzt ist es an der Zeit auch den angrenzenden Ländern, wie Polen, Unterstützung zuzusichern“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AWO Schleswig-Holstein Michael Selck.

Es ist zu erwarten, dass die Entwicklungen in der Ukraine langanhaltende Fluchtbewegungen hervorrufen werden, daher betont Michael Selck zusätzlich: „Wir dürfen jetzt nicht nur kurzfristig denken. Schleswig-Holstein muss Programme ins Leben rufen, die einen dauerhaften Aufenthalt der langfristig gefährdeten Menschen ermöglichen. Dafür müssen jetzt Taten folgen. Die Migrationsberatungen und IntergrationsCenter der AWO Schleswig-Holstein sind auf die Unterstützung der Menschen vorbereitet.“

AWO startet Kampagne „Impfen ist gelebte Solidarität“

Berlin, den 07.2.2022. Die Arbeiterwohlfahrt startet eine deutschlandweite Impfkampagne. Als soziale Organisation, die viele vulnerable Menschengruppen vertritt oder unterstützt, bittet der Wohlfahrtsverband um Solidarität in der Gesellschaft. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:

„Die Wissenschaft ist sich einig, dass Impfungen und Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 ein zentrales Mittel für einen Ausweg aus der Pandemie sind. Sie minimieren nachweislich nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs, sondern außerdem das Risiko, sich und andere anzustecken. Insbesondere Menschen, die aus medizinischen Gründen keinen eigenen Impfschutz aufbauen können, sind auf die Immunabwehr ihrer Mitmenschen angewiesen. Die AWO ruft daher alle Menschen, die bisher keine Impfung erhalten haben, dazu auf, solidarisch zu sein und sich impfen zu lassen. Geimpfte können mit einer Auffrischungsimpfung ebenfalls einen Beitrag leisten.“

Mit der Kampagne „Impfen ist gelebte Solidarität“ wirbt die AWO in der Zivilgesellschaft, sich weiterhin für eine Impfung ihrer Mitbürger*innen einzusetzen und Gesicht zu zeigen für Solidarität. Im Verband sollen praktische Beratungs- und Unterstützungsangebote bis hin zur Impf-Begleitung oder Bereitstellung von Impfangeboten angeregt werden. Dazu die Präsidiumsvorsitzende Kathrin Sonnenholzner: „Die Gründe, sich nicht impfen zu lassen, sind vielfältig und individuell. Sehr oft helfen persönliche und vertrauensvolle Gespräche, um Ängste zu nehmen und Fehlinformationen zu entkräften. Wir appellieren daher eindringlich an alle Geimpften, weiter für eine Impfung zu werben und Mitbürger*innen praktisch dabei zu unterstützen, Impfangebote wahrzunehmen.“ 

Auf der Straße und in Sozialen Medien findet derzeit eine häufig eskalierte Auseinandersetzung um die Covid-19-Impfung statt. Vermehrt werden Ärzt*innen, Impfteams, Polizei, Medien und Geimpfte tätlich angegriffen oder sind Ziel koordinierter Hetz-Kampagnen im Netz. Die AWO verurteilt diese Angriffe ausdrücklich und solidarisiert sich mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich dieser Form des Protests entgegenstellen. „Gewalt und Einschüchterung gegenüber Menschen, die lebensrettende Impfungen bereitstellen oder dafür werben, dürfen wir niemals akzeptieren“, so der Präsidiumsvorsitzende Michael Groß „Deshalb ist es wichtig, nicht einfach wegzuschauen, sondern Betroffene bestmöglich zu unterstützen.“

Weitere Informationen zur Kampagne, Bildmaterialien und Weiterführende Informationen stehen ab heute unterhttps://www.awo.org/kampagnen/impfen-ist-gelebte-solidaritaet zur Verfügung.

Laternenumzug sehr gut besucht

Nach einer „Corona-Pause“ im letzten Jahr war der Ansturm auf unseren Laternenumzug in diesem Jahr riesig. Alle haben sich gefreut, dass wir wieder mit einem Spielmannszug durch Kopperpahl laufen konnten.

Wie auch in den vergangenen Jahren gab es in Kronshagen wieder drei Umzüge, die von der AWO, DRK und Freiwilliger Feuerwehr organisiert wurden. Für die Absicherung unseres Zuges hat wieder die Feuerwehr mit ihren großen roten Fahrzeugen und den Fackelträger_innen gesorgt. Dafür vielen Dank!

Kindergrundsicherung muss zentrale Aufgabe einer nächsten Bundesregierung werden

Berlin, 14.09.2021. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG hält die Bekämpfung der Kinderarmut mit einer Kindergrundsicherung für die zentrale Aufgabe einer nächsten Bundesregierung. Jede Partei, die regieren will, muss ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut haben. Eine Mehrheit der Bevölkerung ist dafür: 76 Prozent sprechen sich laut aktuellen Forsa-Zahlen für eine Kindergrundsicherung aus. Das Bündnis setzt sich mit aktuell 17 Bündnismitgliedern und 12 wissenschaftlichen Unterstützer*innen für eine Kindergrundsicherung ein.

Jedes fünfte Kind lebt in Deutschland in Armut, das sind knapp drei Millionen Kinder. Nur ein umfassendes Reformkonzept wie die Kindergrundsicherung kann die Kinderarmut substanziell vermindern. 

„Es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen Kinderarmut. Die Unterstützung ist so groß wie noch nie, der politische Auftrag ist klar: Die Politik darf nicht länger zögern und zusehen, wie jedes fünfte Kind hierzulande in Armut aufwächst. Wir fordern entschlossenes Handeln! Eine konzeptionell vollständig durchdachte Kindergrundsicherung gehört in den nächsten Koalitionsvertrag und muss ein zentrales sozialpolitisches Projekt der nächsten Bundesregierung werden“, fordert Prof. Jens M. Schubert, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt und Sprecher des Bündnisses Kindergrundsicherung.

„Seit Jahren ist die Kinderarmut anhaltend hoch. Da gibt es kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Jede Partei, die der zukünftigen Bundesregierung angehören will, muss dieses Thema auf ihrer Agenda und ein Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut in ihrem Programm haben. Niemand darf sich mehr wegducken, denn Kinderarmut geht uns alle an“, sagt Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes und Koordinator des Bündnisses.

Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 76 Prozent der Bevölkerung für eine Kindergrundsicherung aus. Die Zustimmung ist über Parteigrenzen hinweg hoch. Auch das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG wächst, die Diakonie Deutschland ist als 17. Mitglied im Bündnis dabei.

„Die Zustimmung der Menschen ist groß. Die Kindergrundsicherung muss endlich und schnell kommen. Darum müssen wir mit einer Stimme sprechen, gemeinsam auf allen Ebenen. Das Bündnis Kindergrundsicherung ist ein entscheidender Akteur für die wirksame Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland. Wir setzen uns mit aller Kraft gemeinsam für eine sozial gerechte Existenzsicherung von Kindern ein: eine echte Kindergrundsicherung, die alle Leistungen bündelt, ohne komplizierte Antragswege und umso höher ist, je weniger Geld einer Familie zur Verfügung steht“, so Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen zum Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG sowie unser Konzept finden Sie aufwww.kinderarmut-hat-folgen.de.

Maskenpflicht: AWO fordert kostenlose Masken für Bedürftige

20.01.2020. Gestern haben Bund und Länder unter anderem die Maskenpflicht verschärft. Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt den Schritt. Allerdings müsse die Maßnahme sozial gerecht gestaltet und niedrigschwelliger Zugang für besonders vulnerable Menschen garantiert werden. Armut dürfe für die Betroffenen nicht zu weiteren Abstrichen beim Gesundheitsschutz sowie beim Zugang zu wichtigen Versorgungsstrukturen führen.

„In der Grundsicherung stehen umgerechnet 17,02 Euro für den Bereich der Gesundheitspflege zur Verfügung. Das ist nicht mal ein Euro pro Tag, und davon müssen die Betroffenen auch andere für ihre Gesundheit notwendigen Ausgaben finanzieren. Wie viele Masken können sie sich da leisten, zumal nach der Verordnung die Preise sicher steigen werden?“, kritisiert Jens M. Schubert, Bundesvorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, „Deshalb muss es für sie schnell mindestens kostenlose Masken geben. Die Grundsicherung war schon vor den pandemiebedingten Mehrkosten viel zu gering. Jetzt zeigt sich: Sie ist im wahrsten Sinne lebensbedrohlich knapp bemessen. Das muss sich ändern, und zwar dauerhaft.“

Der Verband fordert Unterstützung aber auch für Menschen, die nicht auf Grundsicherung angewiesen, aber dennoch von Armut betroffen sind. Dazu zählten z.B. Beziehende anderer Sozialleistungen. Es sei erwiesen, dass von Armut betroffene Menschen während der Pandemie einem höheren Risiko ausgesetzt seien. „Wer benutzt denn die öffentlichen Verkehrsmittel? Es sind vielfach Menschen in gering bezahlten Berufen, ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. Viele können sich nicht im Homeoffice schützen oder mal eben Masken auf Vorrat kaufen“, so Schubert. Er fordert: „Damit diese Menschen die Möglichkeit zur Anschaffung von medizinischen Masken haben, sollte eine sinnvolle Übergangsfrist geschaffen werden – auch um Engpässe zu vermeiden. Es muss verhindert werden, dass durch die Maskenpflicht soziale und gesundheitliche Benachteiligungen entstehen. Der Zugang zu Schutz darf nicht vom eigenen Portemonnaie abhängen.“